„Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,27)

Hauswallfahrt nach Verne

Unter diesem Vers aus dem Johannesevangelium stand die diesjährige Hauswallfahrt des Priesterseminars Paderborn zum Gnadenbild der Gottesmutter in Verne, die dort als „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird. An der traditionell an Christi Himmelfahrt stattfindenden Wallfahrt nahmen auch sieben Interessenten für den Priesterberuf teil, die bereits am Vorabend zu Kennenlernen des Priesterseminars nach Paderborn gekommen waren. Am frühen Morgen lud Spiritual Christian Städter in einer kurzen Statio in der Konviktskirche ein, sich gemeinsam mit Maria auf den Weg zu Jesus zu begeben, der einem jeden am Ziel der Wallfahrt in der Eucharistie begegnen wolle. Sie habe uns Jesus selbst bei seiner Kreuzigung als unsere Mutter gegeben.

So ging es auf den gut 21 Kilometer langen Weg, der durch drei Stationen unterbrochen wurde. Bei der ersten Station ging es um das bewusste Wahrnehmen der Natur und des Weges mit allen Sinnen. Deshalb folgte hierauf eine 20-minütige Stille. Im Fokus der zweiten Station stand die Lage der verfolgten Christen weltweit, für deren Anliegen anschließend ein gemeinsamer Rosenkranz gebetet wurde. Bevor Spiritual Christian Städter, Regens Msgr. Dr. Michael Menke-Peitzmeyer und Subregens Andreas Kreutzmann in der St.-Bartholomäus-Kirche in Verne mit der Hausgemeinschaft und einigen Gemeindemitgliedern das Hochamt vom Hochfest Christi Himmelfahrt feierten, fand am „Brünneken“ eine dritte Station zum Thema Barmherzigkeit statt. Am Ende des Hochamtes legten die Wallfahrer symbolisch einen Zettel in Form einer Träne mit ihren persönlichen Gebetsanliegen am Gnadenaltar bei der „Trösterin der Betrübten“ ab, den sie den Weg über mitgenommen hatten.

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