Nachfolge im Angesicht des Kreuzes

Vesper mit Treueversprechen der Weihekandidaten am Vorabend ihrer Diakonenweihe

Gruppenbild - Treueversprechen der Diakone 2018

Mit dem Ablegen ihres Treueversprechens haben Sascha Heinrich, Patrick Kaesberg und Christian Mersch einen letzten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Diakonenweihe getan. Bereits am Vorabend ihrer Weihe drückten die Kandidaten hiermit ihre Bereitschaft zum Dienst in der Kirche und zum Gehorsam aus, was eine wesentliche Voraussetzung für die Zulassung zu diesem kirchlichen Dienst darstellt. Teil der Handlung, die im Rahmen einer Vesper in der Seminarkirche stattfand, waren das Ablegen des Glaubensbekenntnisses und danach das Versprechen selbst. Indem die drei zum Abschluss ihre Hand auf das Evangeliar legten, brachten sie den bekundeten Glauben auch symbolisch zum Ausdruck.

 
 

Regens Dr. Menke-Peitzmeyer, der die Treueversprechen stellvertretend für Erzbischof Hans-Josef Becker entgegennahm, schilderte in seiner Predigt die Bedeutung des Kreuzes für die Nachfolge Christi anhand einer Meditation von Christian de Chergé, einem Trappistenmönch, der 1996 in Algerien von Islamisten ermordet worden war. Für jeden, der sich auf Jesus Christus einlässt, gehe es darum, auf dem Weg der Kreuzesnachfolge voranzugehen, so der Regens. Für die drei künftigen Diakone wird die Weihe ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen Nachfolge sein.

Später versammelte sich die Hausgemeinschaft zur eucharistischen Anbetung erneut in der Seminarkirche, um in Stille für die Weihekandidaten und ihre Anliegen zu beten. Die Weihe wird am morgigen Samstag, dem 21. April 2018, um 10:30 Uhr in der Paderborner Universitäts- und Marktkirche stattfinden.


Ähnliche Artikel

  • Exerzitien

    Exerzitien

    Das Wort „Exerzitien“ stammt aus der lateinischen Sprache, nämlich von „exercitia spiritualia“ und bezeichnet folglich geistliche Übungen. Dabei handelt es sich nicht um das normale geistliche Leben, also die täglichen Gebete des Einzelnen, sondern um Zeiten, in welchen sich Einzelne oder auch Gruppen intensiv und mehr als sonst dem Gebet, der Betrachtung und der Meditation widmen.

    Artikel weiterlesen ...
  • Eine Einladung zum Priesteramt

    Eine Einladung zum Priesteramt

    Während einer gut achtjährigen Studien- und Ausbildungszeit können Sie sich auf den Priesterberuf vorbereiten. Wenn Sie ein erstes JA zu dieser nicht nur zeitlich intensiven Ausbildung sagen können, stellen Sie sich in den Jahren ihres Studiums und Ihrer Ausbildung entsprechend Ihrer persönlichen Entwicklung immer wieder die Frage nach der Eignung für den Priesterberuf.

    Artikel weiterlesen ...