Patronatsfest des Leokonviktes

Patronatsfest der Kirche des Leokonviktes

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Nachdem die Hausgemeinschaft des Priesterseminares bereits am Morgen gemeinsam die Laudes zum Patrozinium der Konviktskirche "Maria Sedes Sapientiae" gefeiert hatte, kam sie am Abend erneut in der Konviktskirche zusammen und begrüßte zahlreiche Gäste vom Domkapitel, der Professorenschaft der Theologischen Fakultät Paderborn und der KatHO, sowie des Studienkollegs St. Irenäus und darüber hinaus.

Im Rahmen der Festmesse zum Hochfest rief Weihbischof Dominicus OSB auf, wie Maria „Boten des Lebens und des Lichtes“ zu sein. Es sei Aufgabe der Christen und insbesondere der Priesteramtskandidaten, sich immer wieder in das Licht Gottes hineinzustellen. Gerade im Advent als Zeit des Wartens auf die Geburt Christi an Weihnachten, aber auch darüber hinaus, sei es nötig, die Begegnung mit Gott zu suchen und bereit zu sein, sich von ihr „erschüttern“ zu lassen, so wie Maria über die Worte des Engels, sie habe bei Gott Gnade erfunden, erschrocken war. Maria führe uns die Bedeutung der Gnade im Gegensatz zur Sünde vor Augen; wie sie sei jeder Christ gerufen, sich stets der Gnade Gottes zuzuwenden und sie in sich wirken zu lassen, um so aus Gottes Gnade heraus den Menschen Licht zu sein.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Organisten Herrn Eliasch aus Schloß Neuhaus sowie von der Schola des Priesterseminars unter der bewährten Leitung von Mike Hottmann.

 
 

Nach der Festmesse begann, gefolgt von einer kurzen Begrüßung durch Haussenior Michael Stiehler, das traditionelle Festessen mit dem Hirschbraten aus Alme im Sauerland, dieses Jahr im renovierten Speisesaal des Leokonvikts. Die angenehme Gelegenheit einer gemütlichen Zusammenkunft mit Vertretern des Domkapitels, aber auch den Professoren – einmal fernab der Fakultät – sowie weiteren Gästen war für die ganze Festgesellschaft wie in den Vorjahren Grundlage eines bereichernden Austauschs und guter Gespräche. So ist es kein Wunder, dass der Tag des Patroziniums seit jeher einen Höhepunkt des Studienjahres darstellt, zumal die adventliche Atmosphäre die Feierlichkeiten auch dieses Mal wieder im Glanz der ihr eigenen Gemütlichkeit und Besinnlichkeit erstrahlen ließ. Einige Studenten wirkten an der Gestaltung des Abends besonders mit, sei es in der musikalischen Vorbereitung oder mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte zum Thema "Heimat". In seiner Ansprache gegen Ende des Festessens nutzte Regens Dr. Michael Menke-Peitzmeyer die Gelegenheit, alle Gäste über die gegenwärtige Situation des Baufortschritts auf dem Gelände von Leokonvikt und Priesterseminar zu informieren und einen Überblick über die Neugestaltung des Priesterseminars zu geben. Mit einem Wort des heiligen Bernhard von Clairvaux gab er den Gästen und Studenten abschließend einen geistlichen Impuls mit auf den weiteren Weg durch den Advent. Zudem nutzte er die Gelegenheit, allen Gästen und Unterstützern des Priesterseminars für ihr treues Engagement zu danken, allen voran Schwester Thoma und Schwester Magdalena, die am Vormittag ihre Gelübde erneuert hatten.


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