"Priesteramtskandidaten on tour!"

- Die Orgel, des Priesters liebstes "Spielzeug" -

Am Sonntag, den 12. Februar, machte sich eine Gruppe unserer Studenten auf zum Orgelmuseum in Borgentreich. Das Museum wurde 1980 als erstes deutsches Orgelmuseum (www.orgelmuseum.eu) gegründet, und zeigt dabei nicht nur eine Ansammlung von verschiedenen Instrumenten, sondern geht anhand historischer Exponate, Leihgaben und Schenkungen auf die technischen Funktionen einer Orgel ein. Ebenso werden die handwerkliche Herstellung und die geschichtliche Entwicklung des Instrumentes dargestellt. Besonders die zahlreichen Möglichkeiten die vielen Instrumente praktisch auszuprobieren und die klanglichen Nuancen, die durch die Pfeifenherstellung und deren Material entstehen, wahrzunehmen, weckte das Kind im Studenten. Dabei konnte selbst an der noch so kleinen Dorforgel die Majestät der "Königin der Instrumente", wie die Orgel weitläufig genannt wird, erahnt werden.

 
 
"Man vergegenwärtige sich die mannigfachen Tier-, Glocken, Natur und kosmischen Symbolisierungen barocken Orgelwesens: den Vogelgesang, das Hümmelchen, den Kuckuck und den Zymbelstern, deren ursprünglich einfältig tiefsinnige Bedeutung im Mittelalter ebenso wie im Barockzeitalter gewürdigt, in der Renaissance aber ebenso wie in nachbarocker Zeit unverstanden geblieben und als "Schnurrpfeiferei" abgetan worden ist."
Willibald Gurlitt anlässslich der Freiburger Orgeltagung 1923
Orgelmuseum
 
 

Sollte man selbst nicht das Talent haben dem Instrument einen wohltuenden Klang zu entlocken, dann setzt man einfach die Kopfhörer auf und lauscht den alten Meistern der Klassik.


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