Priesteramtskandidaten unterwegs!

"Eine spannende Zeitreise durch die letzten fünf Jahrtausende!"

Priesteramtskandidat im "Gespräch" mit "Jürgen", wie der Roboter kurzerhand genannt wurde.
 
 

Eine Gruppe unserer Priesteramtskandidaten machte sich auf zum Heinz Nixdorf Museums-Forum und erhielt dort eine Menge Informationen über unsere täglichen Begleiter - die Computer.

Das Heinz Nixdorf Museum ist das größte Computermuseum der Welt und informiert auf drei Etagen mit mehr als 2000 Exponaten über technische Entwicklungen der Rechen-, Schreib- und Bürotechnik von der Antike bis in die Neuzeit sowie die Computertechnik.

Besonders begeisterten die beiden Roboter, die die Kurzführungen durch die Ausstellung übernahmen. Vorbei an den ersten Schriftzeichen, die sich vor langer Zeit entwickelten und an einer Faximile-Urkunde bezüglich der Paderborner Brot- und Bierrechte, die am 24. Oktober 1279 vom Domkapitel an die Stadt Paderborn, gegen eine jährliche Abgabe, übertragen wurden (als Sicherheit ist das städtische Rathaus aufgeführt), gelangten die Studenten zum "Schachtürken":

1769 behauptete der Hofkammerrat von Kempelen eine grandiose Maschine entwickelt zu haben. Diese führte er der Kaiserin Maria Theresia im Schloß Schönbrunn vor.  Der Schachautomat in Gestalt eines Türken gewann eine Partie, was die Kaiserin in größte Begeisterung versetzte. Zwar waren zu dieser Zeit bereits Automaten, die Instrumente spielen konnten, bekannt, doch eine Maschine, die so präzise funktionierte und auch noch gegen Menschen gewinnen würde, war unvorstellbar gewesen.

Im weiteren Verlauf seiner Existenz besiegte der Schachautomat sogar Napoleon, doch hinter sein mechanisches Geheimnis kam niemand. Der "Schachtürke" ging auf Tournee durch mehrere Großstädte und der Automat machte weltweit Schlagzeilen.

Doch als man für wenig Geld das Geheimnis des Schachautomaten vorgeführt bekam, schwand das Interesse - die Innovation, der Reiz am Unbekannten war verloren!

Auch das gute alte Wählscheibentelefon steht heutzutage nur noch im Museum. Doch war es damals wie heute interessant, hinter die Technik des Telefons und die Verbindung der Apparate untereinander zu blicken.

"Die Bildergalerie nimmt ein Phänomen moderner Tage war: Selbst wenn man nur wenige Meter auseinander steht und sich auch Dinge persönlich sagen könnte, so greift man lieber zum Telefon - heute selbstverständlich eher zum Smartphone. Auch eine Telefonkonferenz sieht heute etwas anders aus."

 
 

Natürlich durfte auch die Welt der Simulatoren nicht fehlen:

Ob im Flugzeug über Berlin, mit dem Auto durch eine ländliche Gegend, oder aus der Vogelperspektive eines Adlers über die französische Hauptstadt Paris, Computer helfen uns, dass wir uns in andere Welten hineinversetzen können. Auch das Bergsteigen quer durch den Grand Canyon bekommt eine besondere Atmosphäre, wenn man im 360°-Blick scheinbar direkt an der Felswand klettert. 

Die Technik macht es möglich: Das vollmechanische Halleluja
 
 

Auch eine Vorstufe des Orgamaten konnte ausprobiert werden, der mit der klassischen Walzentechnik, wie sie von Leierkästen bekannt ist, ohne viel Mühe ein "Halleluja" erklingen lassen kann. Neben all diesen sehr informativen Eindrücken hatte das Heinz Nixdorf MuseumsForum noch eine Vielzahl anderer technischer Raffinessen zu bieten. Ein Besuch lohnt sich!