Familientag im Priesterseminar

"Wo ist mein Sohn und Bruder da nur hingekommen...?"

Gruppenbild-Kirchenmusik
 
 

Der Frage "Wo ist mein Sohn und Bruder da nur hingekommen?" und vielen weiteren Fragen sollten Antworten gegeben werden. Beim Elterntag am 15. Januar 2017 erhielten die Familien unserer Priesteramtskandidaten einen Einblick in den Alltag des Priesterseminares Paderborn. Neben dem Gebäude waren vor allem die Studien- und Ausbildungsordnung und natürlich auch die Ausbilder selbst von großem Interesse.

Nachdem die Eltern und Geschwister unserer Studenten aus allen Teilen des Bistums angereist waren, begann der Elterntag mit einer feierlichen Messe. Im Anschluss daran begrüßte Regens Dr. Michael Menke-Peitzmeyer beim gemeinsamen Mittagesen die Familien der Studenten und verabschiedete sogleich die jungen Männer des Orientierungskreises, die an diesem Wochenende als Interessenten für den Priesterberuf die Hauskommunität begleitet hatten. Im Anschluss daran luden einige Studenten zu einer Haus- und Geländeführung ein. Ein Schmunzeln machte die Runde, als die Gruppe erfuhr, wie die praktische Ausbildung im zweijährigen Pastoralkurs nach dem sechsjährigem Studium abläuft; denn auch Beerdigen und Taufen will gelernt sein - wie praktisch, dass dazu im Schrank des Übungsortes immer eine kleine Schaufel und eine Kinderpuppe bereit liegen, denn auch ein Kind muss richtig über das Taufbecken gehalten werden. Der Hausrundgang führte aber auch vom Bogenschießstand über die Kapelle, das Oratorium, die Wohnflure, die Bibliothek bis hin zur Waschküche und dem auf dem Gelände benachbarten Schwimmbad, dem "Zöli-Bad" mit dem angrenzenden Fitnessraum.

An die Hausführung schloss sich das Kaffeetrinken an, und der Regens und Subregens standen zu einer Gesprächsrunde bereit, in der sie zuerst ihre Funktion im Priesterseminar erläuterten, dann aber auch auf Fragen der Eltern eingingen. Interessant war auch für die "alten Hasen" unter den Eltern, die das Seminar schon kannten, dass sich auch "die beiden Neuen" im Hausvorstand, Spiritual Christian Städter und Subregens Michael Kammradt, zu Wort meldeten. Natürlich bestand für die Eltern auch die Gelegenheit, die "geistlichen Mitbrüder" ihrer Söhne kennen zu lernen, mit denen sie ja beinahe 24 Stunden des Tages verbringen. In lockerer Runde klang der Tag nach dem Kaffeetrinken am späten Nachmittag aus, den manche noch für einen kurzen Besuch in der Paderstadt nutzten.